
Die Europäische Kommission in Brüssel fördert durch das Programm „Jugend in Aktion“ unter anderem den „Europäischen Freiwilligendienst“ (EFD). Durch den EFD werden Entsendeorganisationen, Aufnahmeorganisationen und Freiwillige unterstützt, wenn die Einsatzprojekte anerkannt sind. Damit soll Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, „Solidarität zu entwickeln sowie die aktive Unionsbürgerschaft und das gegenseitige Verständnis unter jungen Menschen“ zu erleben und zu erweitern. Das DJiA ist eine von „Jugend in Aktion“ anerkannte Entsendeorganisation und wird in vielen Fällen vom EFD gefördert. Die Partnerorganisationen sind ebenfalls anerkannte Aufnahmeorganisationen.
Die zuständige Nationalagentur für das Programm „Jugend in Aktion“ in Deutschland ist JUGEND für Europa. Mehr Informationen finden sich unter www.jugendfuereuropa.de.
Auf der Seite www.go4europe.de findest du Informationen über die ersten Schritte, die nötig sind, um am EFD teilnehmen zu können.
Wenn Freiwillige über den EFD gefördert werden, entfällt der verpflichtende Programmbeitrag. Außerdem bedeutet die Teilnahme an einem EFD-Projekt für die Freiwilligen vor allem, dass sie dann auch „Europa-Freiwillige“ sind. Das bedeutet, neben den Seminaren bei uns und unseren Partnerorganisationen haben die Freiwilligen EFD-Begleitseminare, bei denen sie sich noch intensiver mit spezifischen europäischen Themen auseinandersetzen können und manchmal kommt auch jemand von der EU-Kommission die Freiwilligen in ihren Einsatzstellen besuchen, um sich mit ihnen über ihre Erfahrungen auszutauschen. Ein Abschlussbericht über den EFD gibt die Möglichkeit noch einmal über den Freiwilligendienst zu reflektieren. So bedeutet die Teilnahme am EFD für die Freiwilligen besonders, dass ihr Freiwilligendienst um die besondere europäische Perspektive bereichert wird.