Diakonisches Jahr im Ausland
Diakonisches Jahr im Ausland (DJiA)

FAQs

Hier findest du Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

  • Inwieweit kann ich bei der Bewerbung Wünsche in Bezug auf Länder, Einsatzbereiche oder geographische Lage der Einsatzstelle angeben?

     

    Ihre Wünsche für Land und Einsatzbereich können Sie in der schriftlichen Bewerbung angeben, und wir versuchen sie nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
    Allerdings gibt es nicht alle Einsatzbereiche in allen Ländern, so dass die Berücksichtigung der Wünsche natürlich von den Möglichkeiten in den Gastländern abhängig ist. Bewerber/innen sollten offen für verschiedene Bereiche sein – das erhöht die Chance, eine Einsatzstelle für Sie zu finden.
    Die Einsatzstellen liegen in jedem Land geographisch anders verteilt. Bewerber/innen können Wünsche angeben (z.B. Stadt oder Land), die ebenfalls nach Möglichkeit berücksichtigt werden.

     

     

  • Welche Voraussetzungen muss ich für ein DJiA mitbringen?

     

    Rein formell müssen Sie zunächst das Mindestalter (d.h. 18 Jahre bzw. 21 Jahre für die USA) beachten. Außerdem sollten Sie motiviert sein, einen 9–12-monatigen Freiwilligendienst im Ausland im sozial-diakonischen Bereich zu absolvieren und dem christlichen Glauben gegenüber offen und interessiert sein. Ein Freiwilligendienst ist:
    - ein Einsatz für schwächere und benachteiligte Menschen und die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung;
    - Verständigung mit Menschen anderer kultureller Hintergründe;
    - ein Bildungs- und Orientierungsjahr in persönlicher, sozialer, spiritueller und beruflicher Hinsicht und
    - ein Kennenlernen von Kirche und Glauben im Ausland, ein Sich-Austauschen und Voneinander-Lernen zwischen Menschen, die sich trotz unterschiedlicher Hintergründe und Überzeugungen respektvoll und neugierig begegnen, einander inspirieren und stärken.

     

     

  • Wartezeit bei der SfH - Wird das DJiA hierfür anerkannt?

     

    Bitte erkundigen Sie sich direkt bei den Unis oder bei der SfH. Beispielsweise können EVS und weltwärts-geförderte Teilnehmende bei der SfH ihren bereits zugeteilten Studienplatz für das nächste Jahr „aufheben“.

     

     

  • Für welche Länder brauche ich ein Visum?

     

    Derzeit brauchen Sie für die USA, Argentinien, Bolivien und die Ukraine ein Visum.
    Nähere Infos dazu erhalten Sie in der Regel beim Kennenlern- und Auswahlseminar im Januar/Februar.

     

     

  • Unterstützerkreis - Was ist das?

     

    Ein Unterstützerkreis besteht aus einer Gruppe von Menschen, die Sie mit ihrem Interesse während Ihres Diakonischen Jahres im Ausland (DJiA) gedanklich begleiten. Zudem unterstützen sie das Freiwilligenprogramm finanziell mit einer (selbst gewählten) Summe und tragen dazu bei, dass wir alle Freiwilligen im Rahmen des DJiA-Solidaritätsmodell (siehe Solidaritätsmodell) gleich behandeln können und auch in Zukunft engagierte Menschen die Möglichkeit haben, einen Freiwilligendienst zu leisten.
    Zudem wird durch das Unterstützerkreis-Modell die Idee der Freiwilligendienste wirksam verbreitet und das Bewusstsein für die Notwendigkeit dieser Dienste in der Öffentlichkeit gestärkt.

     

     

  • Soli(daritäts)Modell- Was bedeutet das?

     

    Freiwillige, die ihren Dienst nicht im Rahmen eines der öffentlichen Förderprogramme leisten, zahlen einen verbindlichen Programmbeitrag. Dieser Beitrag deckt allerdings nur einen kleinen Teil der entstehenden Kosten ab. Um dennoch allen Freiwilligen, unabhängig von öffentlicher Förderung, das DJiA ermöglichen zu können, bitten wir geförderte Freiwillige um eine Spende als Beitrag zum Solidaritätsmodell. Sie tragen damit zur Erhaltung des Programms bei und ermöglichen die Umsetzung ähnlicher Rahmenbedingungen des Dienstes für alle Freiwilligen.
    Um den Programmbeitrag finanzieren zu können oder Spenden zu sammeln, bietet sich der Aufbau eines Unterstützerkreises an.

     

     

  • Wie gut müssen meine Sprachkenntnisse für ein Land sein? Gibt es Sprachkurse?

     

    Für Großbritannien, USA, Frankreich und Belgien sowie für Argentinien und Bolivien sind Grundkenntnisse in der jeweiligen Landessprache (englisch, französisch, spanisch) erforderlich.
    Auch für alle anderen Länder empfehlen wir, sich schon in Deutschland mit der fremden Sprache auseinander zu setzen, denn je besser sie die neue Sprache schon sprechen und verstehen, umso einfacher wird der Start im Gastland sein. Dort gibt es Unterstützung seitens der Partnerorganisationen zum Erlernen der Sprache (z.B. Sprachkurse), aber unterschätzen Sie bitte nicht, dass das Erlernen einer fremden Sprache viel Zeit braucht.
    In Spanien, Griechenland, Portugal und einzelnen Einsatzstellen in Italien findet der Einsatz überwiegend auf Deutsch statt und ist insofern auch eine gute Möglichkeit für Freiwillige ohne Fremdsprachenkenntnisse.

     

     

  • Kann ich mich auch bewerben, wenn ich nicht evangelisch bin?

     

    Freiwillige müssen nicht christlich sein, jedoch sollten sie offen für Glaubensfragen sein, da diese während des Jahres eine wichtige Rolle spielen. Das heißt, wir erwarten von Ihnen die Bereitschaft, sich mit Fragen zu Glauben und Religion auseinander zu setzen, sich im Gastland und in der Einsatzstelle auf die Art und Weise, wie Glaube dort gelebt wird, einzulassen sowie Überzeugungen und Glaubenspraktiken anderer Menschen zu respektieren.

     

     

  • Gibt es ein Mindest- oder Höchstalter für ein DJiA?

     

    Das DJiA ist für alle Teilnehmenden bis 30 Jahren möglich; in einigen Ländern liegt aber das Höchstalter bei 26 oder 28 Jahren. Allgemein gilt, dass Bewerber/innen in der Regel bei Ausreise volljährig (18 Jahre) sein müssen! Die Bewerber/innen für die USA müssen bei Ausreise 21 Jahre alt sein.

     

     

  • In welchen Ländern ist ein DJiA möglich?

     

    Argentinien, Belgien, Bolivien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Lettland, Polen, Portugal*, Rumänien, Slowakei, Südafrika, Spanien*, Tschechien, Ukraine, Ungarn und USA**.
    *Einsatz in deutschsprachigen Auslandsgemeinden und benachbarten Sozialprojekten
    ** Mindestalter 21 Jahre

    Unsere aktuelle Liste der Einsatzländer findest du hier.

     

     

  • Was passiert auf so einem Infotag?

     

    Die Infotage werden jeweils von 2-3 ehemaligen Freiwilligen selbstständig durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schilderungen ihrer Erfahrungen - dadurch bekommen Sie einen authentischen Eindruck, wie ein solches Jahr ablaufen kann. Auch der Bereich „Formelles“ wird thematisiert, also z.B. Themen wie die verschiedenen Förderprogramme, Unterkunft, Finanzen, Sprachkurse etc. Die ehemaligen Freiwilligen werden Ihre Fragen gerne beantworten.
    Insgesamt möchten wir Ihnen mit den Infotagen ein realistisches Bild von einem Diakonischen Jahr im Ausland vermitteln. Sie haben dadurch die Möglichkeit, unsere Organisation und das Programm DJiA besser kennenzulernen, so dass Sie gut entscheiden können, ob wir die „richtige“ Entsendeorganisation für Sie sind.
    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Infotage ausschließlich für Interessentinnen und Interessenten gedacht sind und bitten um Verständnis, dass wir keine Begleitpersonen akzeptieren können.

     

     

  • Infotage: Was, wann, wo?

     

    Vor der Bewerbung empfehlen wir den Besuch eines Infotages. Wo und wann diese Infotage im einzelnen stattfinden, finden Sie ab ca. September hier. Die Teilnahme daran ist für Sie unverbindlich und kostenlos, abgesehen von Ihren Fahrtkosten dorthin, die sie selbst tragen.

    Ein Infotag dauert 2-3 Stunden. eine Teilnahme von Anfang bis ende der Veranstaltung ist erwünscht.

    Anmeldung und Bestätigung: Bitte melden Sie sich entweder über unsere Homepage oder telefonisch an. Wir benötigen Ihre Anmeldung möglichst spätestens eine Woche vor der Veranstaltung.
    Es ist außerdem wichtig, dass Sie bei der Anmeldung auch einen Ausweichtermin angeben. Wir schicken Ihnen eine Bestätigung und teilen Ihnen darin mit, ob wir Sie für den ersten Termin berücksichtigen konnten (trifft in den allermeisten Fällen zu) oder ob Sie besser am Ausweichtermin teilnehmen sollten. Bitte vergessen Sie deshalb nicht, uns Ihre E-Mail-Adresse anzugeben!

     

     

     

     

  • Welche Einsatzbereiche gibt es?

     

    Im DJiA können Sie je nach Interesse und Angebot im Gastland
    - alte und/oder pflegebedürftige Menschen unterstützen,
    - mit Kindern und Jugendlichen arbeiten,
    - Menschen mit Behinderung begleiten,
    - in Begegnungszentren und Projekten der Sozialarbeit tätig sein (u.a. Einrichtungen zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung von Suchtkranken, Obdachlosen und Straffälligen, offene Café- und Stadtteilarbeit, auch Second-Hand-Shops und Treffpunkte für Menschen mit Migrationshintergrund u.ä.),
    - die vielfältige Arbeit in Kirchengemeinden mitgestalten oder
    - sich in Projekten mit und für Roma engagieren
     Die Schwerpunkte in den verschiedenen Ländern können sehr unterschiedlich sein. Sie geben bei der Bewerbung an, in welchen Einsatzbereichen Sie sich am ehesten vorstellen können Ihren Dienst zu leisten - und auch in welchen eher nicht. Um einen Überblick zu bekommen, empfehlen wir Ihnen, sich die Länderinformationen und Erfahrungsberichte anzusehen, sowie detailliertere Informationen zu den Einsatzbereichen.
    Wir werden häufig gefragt, ob wir auch Einsatzstellen im medizinischen Bereich (z.B. in Krankenhäusern) bereithalten; das ist allerdings eher nicht der Fall. Der Schwerpunkt im DJiA liegt im kirchlich-sozialen Bereich. Freiwillige, die z.B. mit Kindern, Behinderten oder älteren Menschen arbeiten, sind dabei vorzugsweise im Bereich Animation und Freizeitgestaltung aktiv, gelegentlich auch in der Pflege. Es ist möglich, dass hier und da etwas aus dem medizinischen Bereich „hineinreicht“, aber es ist sehr selten. 
     

     

     

  • Gibt es auch die Möglichkeit, kürzer als 9-12 Monate ins Ausland zu gehen?

     

    Das DJiA dauert grundsätzlich 9-12 Monate; die Dauer ist abhängig vom Einsatzland und der jeweiligen Einsatzstelle und damit nicht frei wählbar.

     

     

  • Wann bekomme ich Bescheid, ob meine Bewerbung angenommen wurde?

     

    Sobald Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist und wir sie auf Vollständigkeit überprüft haben, bekommen Sie eine Bestätigung per E-Mail. Von uns ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber werden für eines Ihrer Wunschländer zu einem sogenannten Kennenlern- und Auswahlwochenende im Januar/Februar eingeladen. Das Wochenende dient dazu, mit uns vom DJiA und der Partnerorganisation des Einsatzlandes in Kontakt zu kommen, einen Überblick über den Ablauf des Jahres zu erlangen sowie Arbeitsweise und Einsatzbereiche kennenzulernen. Nach dem Auswahlwochenende treffen alle Beteiligten (Bewerberinnen und Bewerber, Partnerorganisation und DJiA) eine Entscheidung zur Teilnahme am DJiA.
    Mehr zum Bewerbungsablauf hier.

     

     

  • Was sollte in dem zur Bewerbung notwendigen Motivationsbrief bzw. den Referenzen stehen?

     

    Beides können Sie bzw. Ihre Referenzgeber frei formulieren; als Orientierung senden wir Ihnen mit den Bewerbungsunterlagen einige Leitfragen/Stichpunkte die Ihnen bei der Formulierung helfen können.

     

     

  • Welche Bewerbungsunterlagen muss ich einreichen?

     

    Zu den Bewerbungsunterlagen gehören zum einen die ausgefüllten Bewerbungsformulare, die Sie nach dem Infotags-Besuch von uns bekommen, zum anderen ein Motivationsbrief, ein Lebenslauf, 3 Referenzen und ein ärztliches Attest. Alle weiteren Infos erhalten Sie zusammen mit den Bewerbungsunterlagen.

     

     

  • Wann und wie kann ich mich bewerben?

     

    Vor einer Bewerbung empfehlen wir den Besuch eines Infotages. Diese finden in der Regel zwischen Oktober und Dezember eines jeden Jahres statt (Termine und Orte werden spätestens im September hier veröffentlicht). Sie werden von ehemaligen Freiwilligen durchgeführt, die von ihren eigenen Erfahrungen im DJiA berichten und Ihre Fragen beantworten. Nach dem Infotag schicken wir Ihnen die Bewerbungsformulare per E-Mail zu. Bewerbungsschluss ist in der Regel Mitte Dezember eines jeden Jahres.        

     

     

  • Wird ein DJiA als Freiwilliges Soziales Jahr anerkannt?

     

    Das DJiA ist kein anerkanntes Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland (FSJiA), es ist ein gesetzlich ungeregelter Dienst. Das heißt, es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Kindergeld, Ortszuschläge oder Waisenrente. Inhaltlich und im Hinblick auf die pädagogische Begleitung der Freiwilligen ist das DJiA allerdings dem FSJ vergleichbar.
    Das DJiA kann über verschiedene staatliche Programme (weltwärts, European Voluntary Service – EVS, Internationaler Jugendfreiwilligendienst – IJFD) gefördert werden. Im Falle dieser Förderungen wird der Dienst gesetzlich anerkannt, und Leistungen wie Kindergeld werden gewährt.
    Viele (Fach-)Hochschulen und Universitäten erkennen das DJiA als Vorpraktikum für soziale Studiengänge an. Vor Dienstbeginn sollte man sich bei den entsprechenden Schulen / Universitäten informieren. Die Anerkennung wird über die jeweilige Hochschule ausgesprochen, nicht von den Evangelischen Freiwilligendiensten.

     

     

  • Wie werde ich während des Jahres begleitet?

     

    Nach dem Bewerbungsverfahren bereiten wir Sie weiter in einem Vorbereitungsseminar auf Ihren Einsatz im Ausland vor. Während des Dienstes finden Seminare im Gastland statt und nach Beendigung des Einsatzes führen wir ein Rückkehrseminar durch. Alle Seminare, die wir und die Partnerorganisation im Ausland durchführen, sind verpflichtende Bestandteile des DJiA. Sie gehören dazu wie der Einsatz selbst.
    Die direkte Betreuung während des Jahres liegt in den Händen der Partnerorganisation im Gastland. Als Entsendeorganisation sind wir trotzdem weiterhin für Sie da. Um Sie bei Fragen und Schwierigkeiten gut unterstützen zu können stehen Sie als Freiwillige/r, wir als Entsendeorganisation und die Partnerorganisation während des gesamten Jahres in engem Kontakt.

     

     

  • Wie bin ich während eines DJiAs versichert?

     

    Wir schließen für die Dauer Ihres DJiAs eine für Sie kostenlose Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung ab. Nähere Infos dazu erhalten Sie beim Kennenlern- und Auswahlseminar im Januar/Februar. Wenn es Ihnen wichtig ist, weitergehend abgesichert zu sein (z.B. Reisegepäckversicherung, Diebstahlversicherung), kümmern Sie sich bitte selbst um die entsprechenden Versicherungen.

     

     

  • Wie viele freie Tage habe ich?

     

    Die genaue Anzahl an Urlaubs- und freien Tagen unterscheidet sich von Land zu Land, aber als Richtwert gelten 2 freie Tage pro Woche und 2 Urlaubstage pro Monat (d.h. bei einem 10-monatigen Dienst = 20 Tage). In den USA haben Freiwillige in ungeregelten Diensten (ebenso wie US-Amerikaner) nur ca. 10 Tage Urlaub. Wann der Urlaub genommen werden kann muss immer mit der Einsatzstelle abgesprochen werden.

     

     

  • Wann beginnt und wann endet der Einsatz im Ausland?

     

    Der Einsatz beginnt generell zwischen Mitte August und Anfang September, in Ausnahmefällen auch etwas früher oder später. Genauere Infos erhalten die Freiwilligen im Frühjahr / Frühsommer von den jeweiligen Partnerorganisationen. 

     

     

  • Kann ich auch mit meiner Freundin/meinem Freund ein DJiA machen?

     

    Grundsätzlich können Sie Ihr DJiA auch mit einer Freundin / einem Freund im gleichen Land leisten, aber es ist unwahrscheinlich, in die gleiche Einsatzstelle oder Stadt zu kommen. Es ist wichtig, welche Prioritäten Sie setzen: Je flexibler Bewerber/innen hinsichtlich des Einsatzlandes und des Tätigkeitsbereiches sind, desto einfacher ist es, einen passenden Platz zu zweit für sie zu finden.

     

     

  • Wie groß ist die Chance genommen zu werden?

     

    Obwohl wir mehr Bewerbungen erhalten als wir Plätze zu vergeben haben, ist die Chance einer Annahme relativ groß, wenn Sie ein wenig Flexibilität mitbringen. Die Möglichkeit einer Teilnahme ist abhängig von den genannten Wunschländern: Großbritannien und Argentinien sind z.B. sehr beliebt; bei diesen Ländern ist die Chance geringer als beispielsweise bei den mittel- und osteuropäischen Ländern, Frankreich, Belgien oder den USA. Wir nehmen die Angabe von Zweit- und Drittwunschland ernst und gehen davon aus, dass Sie als Bewerberin / Bewerber sich tatsächlich gut vorstellen können, in diese Länder entsandt zu werden. Wir versuchen gemeinsam mit Ihnen, eine zu Ihren Wünschen und Vorstellungen passende Einsatzstelle zu finden – ggf. auch in einem anderen Land als Ihrem Wunschland.
    Vorkenntnisse bzw. praktische Erfahrungen mit ehrenamtlicher Arbeit im kirchlichen oder sozialen Bereich sind von Vorteil, aber nicht Bedingung.
    Wichtige Kriterien der Vorauswahl sind Ihre Motivation, Flexibilität und Ihre Wünsche, Interessen und Erwartungen und unsere Einsatzmöglichkeiten.

     

     

  • Wird während des DJiAs das Kindergeld weiter gezahlt?

     

    Da das DJiA kein gesetzlich anerkannter Dienst ist, besteht prinzipiell kein gesetzlicher Anspruch auf Kindergeld.
    Ausnahmen für die Zahlung von Kindergeld:
    1. Wenn es sich um einen „geregelten“ Freiwilligendienst handelt (siehe Förderprogramme).
    2. Wenn das DJiA Bestandteil einer Ausbildung oder ein Vorpraktikum für das Studium ist. Eine Bestätigung hierüber muss die jeweilige Hochschule ausstellen, nicht die Evangelischen Freiwilligendienste.

    In der Regel wird ein Einsatz von einem der Förderprogramme gefördert, sodass der Großteil unserer Freiwilligen weiterhin Anspruch auf Kindergeld hat.

     

     

  • Ich habe bereits eine Einsatzstelle, können Sie meine Entsendeorganisation sein?

     

    Leider ist es uns nicht möglich, als Entsendeorganisation für externe Einsatzstellen zu fungieren – wir arbeiten mit festen Partnern und deren Einsatzstellen in einem Netzwerk zusammen.

     

     

  • Brauche ich für das DJiA die deutsche Staatsbürgerschaft?

     

    Nein, wichtig ist nur, dass Sie Ihren ersten Wohnsitz in Deutschland haben. Viele Förderprogramme setzen das voraus; zudem können Sie so einen Infotag und – wenn Sie sich beworben und wir Sie eingeladen haben– auch das Kennenlern- und Auswahlseminar besuchen.
    Andersherum: Falls Sie nicht in Deutschland wohnen – egal ob Sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder nicht – und sich für ein DJiA interessieren, wenden Sie sich bitte an die zuständige Partnerorganisation des Landes, in dem Sie wohnen. Informationen und Adressen finden Sie unter www.edyn.org.

     

     

  • Wie viel Taschengeld bekommt ein/e Freiwillige/r durchschnittlich?

     

    Die Höhe des Taschengeldes hängt sehr vom Einsatzland ab. Ein grober Richtwert ist etwa 100 € pro Monat.

     

     

  • Wohne ich alleine, mit anderen Freiwilligen zusammen oder in einer Gastfamilie?

     

    Das kommt auf die Einsatzstelle an. In manchen Projekten wohnt man „mittendrin“ (z.B. wenn ein/e Freiwillige/r ein Zimmer im Projekt bewohnt); in anderen lebt man mit anderen Freiwilligen in einer WG; manche Freiwillige haben eine eigene Wohnung; wieder andere sind in einer Gastfamilie untergebracht.

     

     

 
 
 
Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend
Diakonie

Evangelische Freiwilligendienste gGmbH
Diakonisches Jahr im Ausland (DJiA)

Otto-Brenner-Straße 9, 30159 Hannover
Tel. 05 11/45 000 83-40

djia(at)ev-freiwilligendienste.de, www.djia.de

Gefördert von:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Jugend in Aktion
Evangelische Kirche in Deutschland: EKD